erdheilritual
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Lasst uns die Erde heilen:  

Laßt uns die Erde heilen.

Wir sind nur Gast auf diesem Planeten,

wir sollten uns auch wie Gäste verhalten.

Wir sind ein Teil dieser Erde und dennoch

verhalten wir uns so schizophren, daß wir

ständig Teile von uns selbst verletzen.

Laßt uns damit aufhören und unserer

Mutter Erde Heilung schicken.

Über Jahrhunderte haben wir unserer Mutter Erde Wunden und Verletzungen zugefügt bis sie krank war. Das heutige Ökosystem der Erde ist im Zustand einer extremen Disharmonie.

Zu Beginn des menschlichen Lebens waren die Verletzungen, die wir Menschenkinder unserem Planeten zufügten noch gering und sie wurden durch das funktionierende Ökosystem auch korrigiert und ausgeglichen. Mit fortschreitender Weiterentwicklung unserer Fähigkeiten und besonders nach Beginn der allgemeinen Technisierung wurden die Verletzungen immer schwerer und auch immer schwerer heilbar.

Zwar hat es den Anschein, daß wir unser ökologisches Denken auch weiterentwickelt haben, doch alle Bemühungen von Politik und Wirtschaft bleiben immer oberflächlich.

  • Wir füllen abgebaute Kiesgruben auf und "renaturieren" sie nach unseren Vorstellungen.
  • Wir graben riesige Löcher in Berge um Erze und Energie zu gewinnen.
  • Wir stauen Seen auf, wo einst kleine Bäche waren.
  • Wir betonieren Ufer und Straßen.
  • Wo einst noch Alleebäume standen, stehen heute Betonkübel mit fremdländischen Pflanzen weil diese den Abgasen besser trotzen können.

Beseitigt werden letztlich nur die Verletzungen, die sichtbar sind und die unter Umständen unseren Sinn für Schönheit stören könnten. Wie es tief innen in unserer Mutter Erde aussieht können wir nur erahnen. Erz- und Salzbergwerke fressen sich immer tiefer in ihr Fleisch und die entstandenen Löcher werden eines Tages mit Atommüll aufgefüllt.

Deckel ´drauf , man sieht nichts mehr.

Fossile Brennstoffe werden der Gesamtsubstanz entnommen, verbrannt und durch nichts ersetzt. Unsere Erde gerät aus dem Gleichgewicht. Wir verändern im großen Maße die Verteilung > Land – Wasser <, indem wir immer größere Stauseen anlegen. Vor kurzem war ein erschreckender Bericht eines namhaften Wissenschaftlers zu lesen.

Der Geophysiker Benjamin Fong Chao vom Goddard Space Flight Center der NASA hat in einer Studie die Auswirkungen von den 88 größten Stauseen, die allerdings nur 40 % des Gesamtvolumens aller Stauseen ausmachen, dargestellt..

Diese 88 Stauseen, mit zusammen etwas 10 Billionen Tonnen Wasser, liegen alle überwiegend auf der nördlichen Halbkugel. Die in diesen Rückhaltebecken gespeicherten Wassermassen wären ohne Eingriffe von uns Menschen normalerweise in die Weltmeere geflossen und hätten sich dort gleichmäßig Richtung Äquator verteilt.

Chao stellte fest, daß sich durch diese Ansammlung von Masse die Rotation der Erde beschleunigt. Die ungleiche Verteilung des Wassers hat nach den Erkenntnissen des Wissenschaftlers außerdem die Erdachse so verlagert, daß Nord- und Südpol jeweils um 60 cm gewandert sind.

 

Zusätzlich zu diesem Anwachsen von Wassermassen auf der nördlichen Halbkugel werden ständig Millionen Tonnen fossiler Brennstoffe, vor allem der südlichen Halbkugel, entnommen und ersatzlos verbrannt, was dieses Ungleichgewicht noch Weiter unterstützt.

Millionen Tonnen von Erzen werden auf der Südhalbkugel abgebaut und zu Maschinen und Fahrzeugen verarbeitet, die wiederum ihren Einsatz auf der nördlichen Halbkugel finden.

Diesen Massezuwachs nördlich des Äquators gleicht auch der Bevölkerungszuwachs in den Entwicklungsländern der Südhalbkugel bei weitem nicht aus. Dieser gleicht gerade einmal den Biomasseverlust durch Rodung und Abholzung der Regenwälder aus.

Die Erde ist nicht mehr im Gleichgewicht, Mutter Erde ist krank.

Auch die Hülle um unsere Erde ist inzwischen krank geworden. Ozonlöcher, Luftverschmutzung, Atomtests usw. tragen immer weiter zu einem Ungleichgewicht auch unserer Atemluft bei.

Selbst wenn die vorangegangenen Aufzählungen heute noch von vielen Wissenschaftlern als minimale Veränderungen ohne direkte Auswirkungen betrachtet werden, so kann kein Wissenschaftler mit absoluter Sicherheit vorhersagen, was geschieht, wenn die technische Entwicklung, verbunden mit stetig wachsendem Konsum, weiter so voranschreitet.

Unsere Mutter Erde ist, wie wir selbst, ein Teil des GANZEN. Ein Teil kann ohne den anderen, zu der Gesamtheit gehörenden Teilen nicht existieren.

Die Naturvölker hatten noch einen unverdorbenen Umgang mit der Natur, sie achteten die Umwelt und liebten die Mutter Erde als lebendiges Wesen. Ein Indianer aus dem Pueblo Cochiti hat dies einmal in einem Gebet zusammengefaßt.

Dieses Gebet zeigt wie verbunden mit dem GANZEN unsere Urahnen und die Naturvölker waren und wie nachlässig und achtlos wir heute mit der Mutter Erde umgehen, obwohl wir hier nur als Gäste sind und die Verantwortung für eine lebenswerte Umwelt für unsere Kinder tragen.

 

Wir müssen wieder anfangen unsere Mutter Erde zu lieben.

 

> M U T T E R     E R D E <

  • Natürlich ist Mutter Erde lebendig.
  • Sie hat doch dich und mich hervorgebracht.
  • Sie hat ihre Sprache im Singen der Vögel,
  • In der Unterhaltung der Tiere,
  • Im Wind,
  • In Blitz und Donner.
  • Erdbeben und Überschwemmungen sind Wachstumsbewegungen der lebendigen Erde.
  • Außerdem sind sie Reaktionen der durch die Menschen beleidigten Mutter Erde.
  • Die eigene Mutter ist auch nicht nur lieb, wenn man sie schlägt.

 

Alles hat eine Seele und muß deshalb mit Achtung behandelt werden.

Und doch schlagen wir unsere Mutter Erde weiter. Es besteht aber dennoch Hoffnung. Ein Umdenken hat, wenn auch nur langsam und zögerlich, begonnen. Wenn es heute auch noch wenige Menschen sind im Verhältnis zu unserer Gesamtzahl, so ist es doch ein Anfang. Wir beginnen wieder uns darauf zu besinnen, daß wir alle von dem EINEN abstammen. Egal ob wir Mensch, Tier, Pflanze oder Stein sind. Wir sind ein Teil des Ganzen und das Ganze ist zum Teil in uns. Unser eigenes Schicksal ist untrennbar mit dem Schicksal der Menschheit und dem Schicksal der gesamten Erde und des Universums verbunden.

Was wir der Erde antun, tun wir uns selbst an.

 

Die Erde kommt sicher sehr gut ohne uns Menschen aus, so wie sie auch das Aussterben der Dino – Saurier verkraftet hat. Vieles in unserer heutigen globalen Situation spricht dafür, daß wir uns auf ein ähnliches Schicksal zubewegen. Aber die Menschheit hat den von Gott gegebenen Verstand und dadurch die Möglichkeit umzudenken. Noch ist Zeit, aber es ist höchste Zeit.

Immer mehr von uns lernen umzudenken und immer mehr engagieren sich auf verschiedenste Weise, um das Ökosystem unseres Planten wieder zu heilen.

Weltweit treffen sich Gruppen von Menschen um alte und neue Wege zur Heilung der Erde und zu unserer eigenen Heilung kennenzulernen und zu beschreiten. Einer dieser Wege ist der Einsatz von Heilsteinen zum Nutzen von Mutter Erde. Wir haben die Edelsteine und Mineralien von unserer Mutter Erde als Geschenk erhalten und wir danken ihr dadurch, daß wir ihr einen Teil wieder zurückgeben, verbunden mit unseren liebevollen Segens- und Heilungswünschen. Wir selbst können die Erde nicht heilen. Wir dienen als Kanal für die Energie die Heilung bringen kann. Durch diese, durch uns hindurchfließende, Energie gewinnen wir selbst Nutzen und Heilung im spirituellen Sinn.

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